Erfolgsgeschichte

„Ich bin eine Macherin.
Nichts zu tun fällt mir schwer.“

Eine Erfolgsgeschichte, wie sie der Laser schrieb

Claudia Kritzenberger ist die Gründerin und Chefin von „hairfree & esthetique“ in Regensburg. In ihrem Institut kommt nur – unabhängig von Marken und Franchise-Ketten – Spitzentechnologie zum Einsatz, von der sie persönlich überzeugt ist. Mit ihrem Profi-Team setzt sie in der Region Maßstäbe in Behandlungsqualität, Sicherheit und Kundenfreundlichkeit. Über 80.000 erfolgreiche Behandlungen und unzählige zufriedene Kunden in 15 Jahren belegen das auf beeindruckende Weise.

Im Interview erzählt sie von den „haarigen Anfängen“, der enormen Entwicklung ihres Instituts und warum sich Kunden UND Mitarbeiter bei ihr so wohl fühlen.

Frau Kritzenberger, seit 15 Jahren beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Thema Haarentfernung. Wann wird der Hype vorbei sein?

Claudia Kritzenberger: Da ist kein Ende abzusehen, denn das Thema ist immer aktuell. Anders als beim Solarium-Boom in den 90ern, wird dieser Markt nie einbrechen. Denn es wird immer Frauen geben, denen die Freiheit von lästigen Haaren wichtig ist. Außerdem kommen mehr und mehr Männer zu uns, denen Ästhetik und körperliche Pflege wichtig sind. Dieser Trend geht gerade erst los.

„Immer mehr Männer kommen zu uns, denen Ästhetik und körperliche Pflege wichtig sind.“

Wie viele Behandlungen sind erforderlich für ein optimales Ergebnis?

Claudia Kritzenberger: Das kommt auf die individuelle Situation an. Auf Umfang und die Stellen des Haarwuchses, aber auch auf den Haar- und Hauttyp. Hier können unterschiedliche Technologien, Methoden und Wellenlängen der Laser zum Einsatz kommen. Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden im Vorfeld sehr ausführlich. Das gehört zum Service und kostet sie nichts. Erst nach der Beratung entscheiden sie, ob sie es machen wollen und wann es losgeht. Im Schnitt sind 6-8 Behandlungen erforderlich, in manchen Fällen mehr. Danach sind Sie das Problem für immer los.

„Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden im Vorfeld sehr umfassend. Das gehört zum Service und kostet sie nichts.“

Wie sind sie vor 15 Jahren auf die Idee gekommen, Ihr Institut zu gründen?

Claudia Kritzenberger: Durch meinen eigenen Bedarf. Ich wollte meine lästigen Haare entfernen lassen und bin dafür bis nach Mainz und Wiesbaden gefahren. Dort habe ich erst erkannt, welches Potenzial dieses Thema hat, welcher enorme Bedarf hier zu decken ist. Ich hatte mir damals eingebildet, dass ich die Einzige sei mit lästigen Haaren. Dann habe ich verstanden, dass es im Grunde jede Frau betrifft. Also habe ich diese Methode nach Regensburg gebracht. Hier gab es nichts außer ein bisschen Bikini-Wachsing.

„Ich hatte mir damals tatsächlich eingebildet, dass ich die Einzige sei mit lästigen Haaren.“

Sie haben also ganz spontan den Mut aufgebracht, sich damit selbständig zu machen?

Claudia Kritzenberger: Ja, 2003, entgegen allen Prognosen der Skeptiker und Hakenfinder, die es ja immer gibt. Aber ich habe ja am eigenen Beispiel gesehen, dass die Methode funktioniert. Dass nach zwei Behandlungen schon deutliche Ergebnisse möglich sind. Das hat mich fasziniert. In meinem Sonnenstudio hatte ich einen riesigen Kundenstamm. Ein Großteil von ihnen war sehr interessiert. Wir hatten plötzlich irre viel zu tun, wir arbeiteten sieben Tage die Woche bis tief in die Nacht. Das war eine harte, aber auch schöne Zeit. Ich hatte gute Kontakte zu den Initiatoren eines Franchise-Systems für Haarentfernung. Das schien mir optimal geeignet zu sein, um mein Angebot hochprofessionell auf die Beine zu stellen. Dort wurde ich Franchisenehmerin. Eine der ersten sogar.

„Ich habe am eigenen Beispiel gesehen, dass die Methode funktioniert und man nach zwei Behandlungen schon deutliche Ergebnisse sieht.“

Erfüllte das Franchise-System ihre vollen Erwartungen?

Claudia Kritzenberger: Anfangs schon. Ich habe dort viel gelernt. Wir waren Pioniere, wir hatten es drauf, das Geschäft boomte. Ich habe bald einen Standort nach dem anderen eröffnet: Straubing, Deggendorf, Passau, Neumarkt, Kelheim – und natürlich Regensburg. Ich hatte überall Angestellte vor Ort. Der direkte Kundenkontakt kam mit der Zeit aber immer kürzer. Irgendwann war ich fast nur noch zwischen den Standorten unterwegs und sah zu, dass alles lief.

„Wir waren Pioniere. Wir hatten es drauf. Das Geschäft boomte.“

Fehlte Ihnen der Kundenkontakt sehr?

Claudia Kritzenberger: Und wie! Der direkte Kundenkontakt macht mir sehr viel Spaß. Das ist meine persönliche Stärke; darin bin ich gut. Es kam aber noch etwas dazu, was mich zunehmend wurmte: Das Franchise-System passte nicht mehr für uns. Es begann uns mehr und mehr zu behindern, statt zu unterstützen. Ich konnte nicht die Technologien einsetzen, die ich wollte. Ich musste zu teure Produkte kaufen. Und ich wollten mehr auf die Kundenbedürfnisse eingehen können.

„Wir wollten mehr auf die Kundenbedürfnisse eingehen können.“

Was lag Ihnen hinsichtlich der Kundenzufriedenheit denn am Herzen?

Claudia Kritzenberger: Damals sollten wir zum Beispiel Kundinnen, die den Termin stornierten, 20% in Rechnung stellen. Das fand ich nicht in Ordnung, das geht gar nicht. Frauen sind heute voll eingespannt, im Beruf, in der Familie, im Alltag. Da soll mein Institut ein Ort sein, wo sie gerne hinkommen, wo sie sich entspannen, sich eine Auszeit nehmen. Da werde ich doch keinen Stress machen wegen eines abgesagten Termins und womöglich potenzielle Kundinnen und Kunden verärgern. Das war aber nicht das Einzige, was mich damals störte. Alles in allem war klar: Meine Zeit als Franchisenehmer war vorbei. Ich wollte da raus. Ich wollte endlich selbstbestimmt mein Ding machen. Auch im Sinne der Kundenzufriedenheit.

„Frauen sind heute voll eingespannt, im Beruf, in der Familie, im Alltag. Da werde ich ihnen keinen Stress machen wegen einem abgesagten Termin.“

Wie haben Sie den Sprung zurück in die unternehmerische Freiheit geschafft?

Claudia Kritzenberger: Ich konnte mich per Aufhebungsvertrag gütlich aus dem Franchise-Vertrag lösen und nun endlich so agieren, wie ich es für richtig hielt. Ich wollte mich wieder verkleinern, „back to the roots“, wieder näher bei meinen Kunden sein. Ich habe einen Standort nach dem Anderen verkauft und den in Regensburg sukzessive ausgebaut. Das war genau die richtige Entscheidung. Ich habe mir die Spitzentechnologie ins Haus geholt, von der ich überzeugt war und ein Team zusammengestellt, von dem man nur träumen kann. Außerdem haben wir unser Angebot erweitert z. B. mit schonender Tattoo-Entfernung und uns auch räumlich vergrößert. hairfree & esthetique Regensburg war geboren.

„Ich habe mir die Spitzentechnologie ins Haus geholt, von der ich überzeugt war und ein Team zusammengestellt, von dem man nur träumen kann.“

Wie und wo finden Sie Ihre Leute?

Claudia Kritzenberger: Meine Mitarbeiterinnen sind handverlesen. Sie waren alle zuvor Kundinnen bei mir, das ist mir sehr wichtig. Nur wer es selbst erlebt hat, versteht, worauf es hier ankommt. Ich habe alle meine Wunschkandidatinnen über längere Zeit im Auge behalten und irgendwann war die Zeit dann reif. Für sie wie für mich. Heute habe ich das Glück, von absolut loyalen und hochmotivierten Mitarbeiterinnen umgeben zu sein. Dunja Klinshirn ist von Anfang an dabei. Sie ist die heimliche Chefin hier, auch wenn sie das nicht gerne hört.

„Meine Mitarbeiterinnen sind alle handverlesen. Sie waren alle zuvor Kuninnen bei mir, das ist mir sehr wichtig. Nur wer es selbst erlebt hat versteht, worauf es hier ankommt.“

Sie schwärmen ja geradezu von ihren Leuten. Ist das Motivations-Psychologie?

Claudia Kritzenberger: Nein, das ist absolut echt. Ich LIEBE mein Team. Den Erfolg meines Unternehmens verdanke ich ganz klar auch meinen Mädels. Außerdem macht es mit ihnen selbst nach 15 Jahren noch jeden Tag Spaß. Das ist nicht selbstverständlich. Wir sind ein Haufen von Frauen, da kann es schon mal krachen. Dass wir so eine Fetz’n Gaudi haben, ist schon etwas ganz Besonderes. Unsere Kundinnen und Kunden sagen, dass man sich bei uns sofort wohl fühlt, wenn man reinkommt und wir wie eine kleine Familie sind. So kann man super arbeiten, ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt. Das ist wahrscheinlich unser Geheimnis, wie es funktioniert.

„Dass wir so eine Fetz’n Gaudi haben, ist schon etwas ganz Besonderes. So kann man super arbeiten, ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt. Das ist wahrscheinlich unser Geheimnis, wie es funktioniert.“

Wenn Sie so erzählen, klingt alles ganz easy. Gab es auch mal schwere Momente?

Claudia Kritzenberger: Klar. An dem Tag, an dem ich mich aus dem Franchise-Vertrag verabschiedete, wurde meine beste Freundin Mitglied – und eröffnete hier in Regensburg ihren Laden, als direkte Konkurrenz zu meinem. Sie hatte mir nichts davon gesagt. Das war wie ein Schlag in die Magengrube. Hätte sie mich mit meinem Partner betrogen, wäre es wohl kaum schmerzhafter gewesen. Gegen Liebe ist ja niemand gefeit. Aber seine beste Freundin zu verraten, das ist Charaktersache.

„Gegen Liebe ist ja niemand gefeit. Aber seine beste Freundin zu verraten, das ist Charaktersache.“

Wie sind Sie mit diesem Tiefschlag umgegangen?

Claudia Kritzenberger: Ich bin eine Frohnatur. Ich sehe auch in negativen Erlebnissen immer das Positive. In diesem Fall war es wie ein Weckruf. Ich kam aus meiner Komfortzone heraus und hab’ Vollgas gegeben. Das war vor etwa fünf Jahren. Heute sind wir stärker aufgestellt, denn je. Mitleid bekommst Du geschenkt. Neid musst Du Dir verdienen.

„Heute sind wir stärker aufgestellt, denn je. Mitleid bekommst Du geschenkt. Neid musst Du Dir verdienen.“

Sie sind eine Power-Frau. Wie halten Sie sich körperlich so fit?

Claudia Kritzenberger: Mit meiner positiven Lebenseinstellung. Ich freue mich jeden Tag darauf, in die Arbeit zu gehen. Ok, ich arbeite zu viel. Aber ich lebe ansonsten sehr gesund, ernähre mich gut und genieße meine wenige freie Zeit intensiv. Die Lebensfreude habe ich von meinem Großvater. Der war Viehhändler, ein Vollblutverkäufer. Der ist immer voll auf die Menschen zugegangen. Seine Devise war: „Jeder Tag zählt. Das Negative bringt Dich nicht weiter. Am Positiven musst Du Dich orientieren.“ Das ist ganz klar auch meine Devise.

„Jeder Tag zählt. Das Negative bringt Dich nicht weiter. Am Positiven musst Du Dich orientieren. Das ist ganz klar auch meine Devise.“

Frau Kritzenberger, was ist Ihr nächstes Ziel?

Claudia Kritzenberger: Weniger zu arbeiten. Den Ball zumindest zeitweise abgeben zu können. Zuzulassen, dass das Spiel auch ohne mich läuft. Das Team dafür habe ich heute schon. Ich muss nur noch meinen eigenen Dickkopf von der Idee überzeugen. Ich bin eine Macherin. Nichts zu tun fällt mir schwer.

„Mein nächstes Ziel: We-niger zu arbeiten. Ich muss nur noch meinen eigenen Dickkopf von der Idee überzeugen.“

Das Gespräch mit Claudia Kritzenberger führte Christian Gosciniak, im Auftrag von Schwarzfischer Creativ GmbH

Claudia Kritzenberger
Auf unser Know-How und über 15-jährige Erfahrung in der Laserbehandlung können Sie voll und ganz vertrauen. Auf mehr als 80.000 Behandlungen und die nachhaltig positive Kundenresonanz sind wir besonders stolz. Die medizinischen Studien von CANDELA - der Nummer 1 auf dem Gebiet der professionellen Laserbehandlung - belegen den Erfolg.
Claudia Kritzenberger, Geschäftsführerin & Inhaberin